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Rückblick

 

Rückblick - Bibelausstellung Mössingen 2016

 

 

Zeit ist ein Geschenk … so auch die Zeit mit der Bibelausstellung ABGESTAUBT. So manche hatten sich auf den Weg gemacht, um sich die Ausstellung anzuschauen.

Viele Fakten waren aufgeführt, wie z.B. die Einzigartigkeit der Bibel mit ihren 66 Büchern,   verschiedenen Verfassern und doch eine Einheit der biblischen Botschaft. Den roten Faden kann man beim Lesen der Bibel erkennen. Er zeigt, wie Gott über seinem Wort gewacht hat, sodass es uns heute noch zur Verfügung steht und genauso aktuell ist wie vor 2000 Jahren. Es spricht in unser Leben, verändert und bewahrt denjenigen, der sein Leben an diesem Wort orientiert, sich ihm verschreibt.

Familien mit Kindern hatten auch diese Möglichkeit genutzt, den Kindern die Bibel nahe zu bringen. Für die Kinder gab es eine besondere Führung.
Es gab viel zu entdecken:

Hier durften die Kinder sich als Archäologen betätigen - in einer Schatzkiste nach Schätzen, wie Münzen, besondere Steine und mehr graben, klopfen, abstauben … wie auch die Bibel aufruft, in ihr nach „Lebensschätzen“ zu suchen. 

Staunen konnten die Kinder auch darüber, in wie vielen Sprachen die Bibel bereits zu lesen ist. So gab es dazu eine ganze Reihe Ausgaben in den unterschiedlichsten Sprachen u.a. auch die Blindenschrift.
Ein besonderes Highlight war dann das selbstständige Drucken an der ausgestellten Gutenbergpresse.

Hier konnte sich jeder den Psalm 23 drucken und mit nach Hause nehmen.
Auch das Lutherspiel konnten die Kinder entdecken – als  Schauspiel und auch auf den ausgelegten Tablets als Computerspiel.


Wie Gottes Wort schon vor Jahrhunderten den Menschen wichtig war, zeigen die „alten Bibeln“, die zur Prämierung eingereicht wurden.

 Die jüngste unter den Bibeln worüber wir nur informiert wurden, war aus dem Jahr 1829, darauf folgte eine Bibel aus dem Jahr 1772, eine Züricher Bibel, deren  Übersetzung auf die Reformation unter Zwingli zurückgeht. Diese Bibel wurde jahrelang als „Kerzenhalter“ in einer Schweizer Waldhütte zweckentfremdet, sodass die Bibel  regelrecht mit Wachs übergossen war. Durch verschiedene Umstände kam sie 1962 in den Besitz einer Mössinger Familie und wurde wieder hergestellt. Eine weitere Lutherbibel aus dem Jahr 1738 von einer Familie aus Belsen, reihte sich mit ein. Man konnte an ihr schön erkennen, dass diese Bibel stark gebraucht, fast verbraucht wurde und so bei der Restaurierung doch so manche Seitenstücke ersetzt werden mussten. Doch nun lässt sich die Bibel wieder einwandfrei lesen. Die älteste Bibel in diesem Reigen  kommt aus der Mössinger Umgebung und ist eine Lutherbibel aus dem Jahr 1724.


Das besondere an dieser Ausgabe ist, dass sie auch mit Parallelstellen versehen ist. Man könnte sie regelrecht als Studienbibel bezeichnen. Die Bibelausstellung wurde noch durch eine Lutherbibel aus dem Jahr 1620 ergänzt – wenn man bedenkt – ca. 70 Jahre nach Luther. Auch an ihr ist die Zeit und der Gebrauch nicht spurlos vorbeigegangen. Diese Bibeln zeigen anhand ihrer Größe, dass sie einen besonderen Platz in den Häusern und Familien innehatten.

Einige Schautafeln der Ausstellung zeigten auf, dass auch in vielen säkularen Medien wie Literatur, Kunst etc. zum Ausdruck gebracht wird, was Menschen bewegt.


Dazu gehören auch immer Fragen des Glaubens: Woher komme ich? Wozu lebe ich? Was kommt einmal auf mich zu? Antworten zu den grundlegenden Lebensfragen werden in der Bibel gegeben und von Künstlern umgesetzt. Gemälde, Statuen und Musikstücke erzählen von Schuld und Vergebung, von der Entstehung der Welt und vom jüngsten Gericht, von dem Tod Jesu Christi und der Möglichkeit eines grundlegenden Neuanfangs.

A u s b l i c k:
Wir können uns als Deutsche glücklich schätzen, freien Zugang zum Lesen einer Bibel zu haben. Nutzen wir diese Chance und lassen unsere Bibeln nicht im Regal verstauben, denn Gottes Wort bezeugt: Zitat aus Jesaja 40,8 „Das Gras verdorrt und die Blumen welken; aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich!“ Bewahren wir diese Werte und leben danach!